Wettbewerbe spornen im Film- und Fotoclub Ahrweiler an

Wenn eine Zeitung wie der Münchner Merkur einen Film über München und Oberbayern in Auftrag gibt, der sich aus alten Amateuraufnahmen zusammensetzt, spricht eine solche Arbeit Bände. Denn so wie diese Aufnahmen einst ihre Zeit dokumentierten und heute Geschichte machen, tun dies auch die Filme der Mitglieder im Film- und Fotoclub Ahrweiler e. V.. Ihre Arbeiten sind das Ergebnis von professionellem Interesse, welches einerseits mit ihrem Hobby verbunden und andererseits der Ausdruck eines Bezugs zu städtischem und regionalem Zeitgeschehen ist. Um dorthin zu kommen, werden nicht nur Filmerinnen und Filmer, sondern auch Fotografen und Fotografinnen durch vereinsinterne Wettbewerbe motiviert.

Der interne Wettbewerb ‚Filmhannes’

In diesem Zusammenhang bietet der Ahrweiler Club Fachvorträge an, die zum Beispiel darüber informieren, welche Kamera für welchen Film benötigt wird. Interessierte lernen so den Unterschied zwischen Technik bei Spiel- und Reisefilmen kennen. Diese Art professioneller Bildung schlägt sich dann nieder, wenn der Verein seinen jährlichen internen Filmwettbewerb ‚Filmhannes’ ausschreibt, denn das erarbeitete Fachwissen zeigt sich letzten Endes in den Beiträgen. Wenn es also bei der Preisverleihung eng wird, sind die von den Mitgliedern eingereichten Filme allesamt von entsprechend guter Qualität und deshalb sehenswert. Sie werden danach für das Landesfilmfestival des Bundesverbands Deutscher Film-Autoren e. V., BDFA, angemeldet.

Das Foto des Monats

Ähnlich geht der Ahrweiler Verein bei der Bildung und Fortbildung der Fotografen und Fotografinnen vor. So gibt es Fachvorträge, die an den Beispielen großer Fotografen deren Arbeit analysieren und zur Erarbeitung von Kriterien für qualitativ hochwertige Fotografie einsetzen. Dass es vor diesem Hintergrund zu entsprechenden Beiträgen für das vereinsinterne Foto des Monats kommt, ist nicht verwunderlich – nicht zuletzt auch deshalb, weil der Wettbewerb die Amateurfotografinnen und -fotografen motiviert und sie zu besserer Leistung ermuntert. Auch werden die eingereichten Arbeiten besprochen, sodass der Bewusstseinsprozess in Gang gesetzt und das Fachwissen in dieser Art vertieft werden kann.